Linz. Eine schlecht organisierte Kommunikation im Vatikan ermögliche es einem kleinen Personenkreis die Entscheidungsträger in der katholischen Kirche abseits von offiziellen Kanälen zu beeinflussen. Für Prof. Paul Zulehner (Bild) ist dies einer der Kernpunkte in der Analyse der Rolle von Netzwerke in der katholischen Kirche wie er bei am Montag bei einer Diskussion im Linzer Presseclub betonte. Ebenfalls am Podium: Diözesansprecher Mag. Ferdinand Kaineder, der kritisierte, dass konservative Kräfte in der Kirche ein richtiges Denunziantensystem aufgebaut haben.