„Wir feiern ein Fest!“, gab eine der Organisatorinnen einer afrikanischen Mutter zur Antwort, die mit ihren Kindern im Volksgarteb vorbeikam und mit Interesse verfolgte, was sich dort tat: Eine Riesentafel war mit Essbarem gedeckt, in der Wiese saßen Leute.
„Es reicht – für alle. Kommt und seht“ lautete das Motto vom „Sonntag Morgen“, zu dem der Bereich „mensch & arbeit“ der Diözese Linz am 3. Mai eingeladen hatte. Das Fest hatte mit einem Gottesdienst im TS Werk der ÖBB unweit des Linzer Hauptbahnhofs begonnen und wurde dann mit einem Picknick im nahen Volksgarten fortgesetzt. Dazu hatte jede und jeder etwas mitgebracht. Das Mitgebrachte wurde auf die große Anrichte gegeben. Von dieser konnten sich dann alle bedienen. Schon im Gottesdienst wurde dazu auf die Praxis Jesu geschaut. Das Evangelium von der Brotvermehrung wurde auf die heutige Situation angesichts der schwierigen Situation am Arbeitsmarkt bezogen. Diese Situation mahne zum Teilen, zum Beispiel die Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung! „Gemeinsam können wir Beiträge leisten und einbringen, wozu wir in aller Unterschiedlichkeit in der Lage sind“, damit alle genug zum guten Leben haben.