„Widerstand gegen Rechtsextremismus ist Christenpflicht“. Daran ließ die Präsidentin der Katholischen Aktion Oberösterreich, Margit Hauft, beim Lichterzug gegen Rechts am 30. April in Linz keinen Zweifel. Aber nicht nur rechtsextremistische Gewalttaten, sondern auch Ausgrenzung, Aufhetzung und Angstmache in der politischen Auseinandersetzung wirken sich auf die Umgangskultur und das soziale Miteinander aus. „Christen müssen Widerstand gegen menschenverachtende Propaganda und demokratiefeindliche Strömungen leisten.“ Politische Vielfalt sei wichtig, habe aber eine unumstößliche Grenze, sagte Hauft: Wenn die Menschenwürde verletzt und die Gleichheit der Menschen in Frage gestellt wird.
Zum Lichterzug haben sich viele Vertreter/innen diözesaner Gruppen zu Wort gemeldet. Wir bringen einige Beispiele dazu:
„Aufhetzung und Angstmache sind für die Katholische Frauenbewegung nicht der richtige Weg zur Bewältigung von Zukunftsängsten.“ Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung
„Die Katholische Männerbewegung wendet sich . . . insbesondere gegen menschenverachtende Parolen in Wahlkämpfen ... “ Dr. Franz Gütlbauer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung
„Unser Glauben als junge Christen und Christinnen motiviert uns, ausgrenzenden und lebensfeindlichen Tendenzen entgegenzuwirken ... “ Stefanie Poxrucker, Vorsitzende der Katholischen Jugend