Stift Schlierbach. Um ein klösterliches Rahmen-programm haben die Zisterzienser von Schlierbach die laufende Landesausstellung „Mahlzeit“ ergänzt. Jeden Sonntag wird um 10.30 Uhr in der Stiftskirche ein Gottesdienst gefeiert, der musikalisch besonders gestaltet ist. Mehrmals ist der Stiftschor Schlierbach mit Messen von Joseph Haydn zu hören und auch Chöre aus der Region sind zu Gast. Ein weiteres Angebot besteht in einer Vortragsreihe, die die spirituelle Dimension des Themas der Landesschau erschließen will. So ist am 29. Mai 2009 um 19.30 Uhr im Theatersaal Univ.Prof. Michael Rosenberger zu Gast, Thema: Gesegnete Mahlzeit – Essen und Trinken im Kontext der Schöpfungsspiritualität“. Und schließlich steht jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr ein Mönch des Klosters für Gespräche zur Verfügung.
Palliativstation in Wels eröffnet
Klinikum Wels-Grieskirchen. Die Betreuung von Patienten in ihrer letzten Lebensphase hatte schon bisher im Klinkum Wels-Grieskirchen einen hohen Stellenwert. So gibt es eine Reihe von ausbildeten Mitarbeiter/innen in der Palliativmedizin und einige Palliativzimmer auf den Stationen des Klinikums. Nun wurde aber als Erweiterung des Angebots eine eigene Palliativstation mit zehn Betten errichtet. Dies ist für die Patienten der gesamten Region Wels-Grieskirchen und Eferding eine Erleichterung, erklärt Raimund Kaplinger, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums. Sr. Karin Brandstätter von den Kreuzschwestern, die gemeinsam mit den Franziskanerinnen das Krankenhaus tragen, beschreibt die Aufgabe der neuen Einrichtung: „Die Palliativmedizin versteht sich als ganzheitliche Betreuung von schwer kranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Ihr Ziel ist, einerseits eine gute Lebensqualität möglichst lange zu erhalten und andererseits sie beim Abschiednehmen zu begleiten.“ Diakon Herbert Mitterlehner, Leiter der Seelsorge am Klinikum, betont: „Die Betreuung von Patienten und deren Angehörigen unter Berücksichtigung der körperlichen, psychischen, sozialen, spirituellen und kulturellen Dimension des Leidens und Sterbens, ist dabei ein wesentlicher Eckpfeiler.“