Neue Maßstäbe bei der Demenzerkrankung setzt das nun nach den abgeschlossenen Renovierungs- und Ausbauarbeiten gesegnete und eröffnete Caritas-Seniorenhaus „Karl Borromäus“. Neben dem herkömmlichen Seniorenhaus-Betrieb mit 120 Plätzen gibt es eine für an Demenz erkrankte Menschen bedarfsgerechte Pflege und Betreuung.
Im Jahr 2000 hat die Caritas das traditionsreiche Heim der Borromäerinnen in Linz übernommen. Im August 2004 wurden Aus- und Renovierungsarbeiten begonnen. Die drei Bauabschnitte ließen das Seniorenhaus fünf Jahre eine Baustelle sein. Es hat sich gelohnt, das war der Tenor bei der Eröffnung. Der Lohn der Mühsal, bei laufendem Betrieb um- und auszubauen, sind moderne Ausstattung, Einzelzimmer in kleinen Wohngruppen mit familienähnlicher Struktur, große Dachterasse, hauseigener Garten, zwei homogene Wohngruppen für demenzkranke Menschen. Zur Eröffnung sind unter anderem Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, die beiden Landesräte Josef Ackerl und Dr. Silvia Stöger sowie Bischof Dr. Ludwig Schwarz und der Linzer Bürgermeister Dr. Franz Dobusch gekommen.
Zusätzliche Angebote. Das Haus Karl Borromäus arbeitet eng mit dem nahen Krankenhaus der Elisabethinen zusammen. Neben dem Haus sind betreubare Wohnungen, angebunden ans Haus Borromäus, entstanden, die ein weitestgehendes selbstständiges Wohnen erlauben. Auch die Servicestelle für pflegende Angehörige der Caritas ist hier untergebracht.