Der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) will die Finanzierung des Familienlasten-Ausgleichsfonds (FLAF) neu aufstellen. Der Topf, aus dem u. a. Kinderbetreuungsgeld und Familienbeihilfe, die Schülerfreifahrt, Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen und Unterhaltsvorschüsse finanziert werden, bilanziert nämlich derzeit tiefrote Zahlen. Der Gesamtschuldenstand des Fonds wird bis 2013 auf mehr als 5,6 Milliarden Euro steigen. KFÖ-Präsident Clemens Steindl spricht sich angesichts dieser Zahlen für ein zusätzliches finanzielles Fundament für den FLAF aus, um die Leistungsfähigkeit des Fonds langfristig zu sichern.