Armut und mangelnde Bildung sind die Ursachen der jüngsten Gewaltakte radikaler Islamisten in Nordnigeria und müssten von der Regierung tatkräftig bekämpft werden. Dies betonte der Leiter des „Katholischen Instituts für Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden“ in Enugu, Msgr. Francis Obiora Ike. Hinter den seit 26. Juli aufflammenden Angriffen auf Polizeistationen und christliche Kirchen, bei denen mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen sind, verberge sich die islamistische Sekte „Boko Haram“. Sie lehne den westlichen Lebensstil ab und fordere die Einführung des kanonischen islamischen Rechts der Sharia in ganz Nigeria.