Beim Sammeln von Wildkräutern denken Sie daran, nur Pflanzen zu verwenden, die Sie gut kennen (insbesondere bei Doldengewächsen ist Vorsicht geboten, denn die sind zum Teil giftig). Lassen Sie sich beim Sammeln nicht auf Pflanzen ein, die Sie nicht genau bestimmen können. Außerdem sollten Sie es vermeiden, Pflanzen an stark befahrenen Straßen zu sammeln, weil die Qualität der Kräuter dort natürlich schlechter ist. Auch sollte es kein bevorzugter Spazierweg von Hundehaltern und ihren Tieren sein, wo Sie Ihre Pflanzen sammeln.
Die richtige Zeit. Von Kräuterkundigen wird empfohlen, Wurzeln im Frühjahr und Herbst zu sammeln, weil sie dann die größte Kraft haben. Bei Blüten und Blättern gibt es von Pflanze zu Pflanze sehr unterschiedliche Empfehlungen. Nicht immer kann man diesen Empfehlungen genau Folge leisten, wenn das Wetter und sonstige Umstände es nicht zulassen.
Bei Sonne. Am besten sammelt man Pflanzen möglichst um den vorgesehenen idealen Termin. Die Inhaltsstoffe sind aber nachweislich immer da. Am geschicktesten ist es, Pflanzen zu sammeln, die frisch und sauber sind; ein sehr günstiger Zeitpunkt ist etwa ein sonniger Tag nach regnerischem Wetter. Die Kräuter müssen nicht extra gewaschen werden, wodurch die Öldrüsen schwer geschädigt würden. Eine gute Erntezeit ist der Vormittag, wenn die Pflanze nach dem Tau getrocknet ist.