- Blick fürs Leben. Die durch die Filme von Pedro Almodóvar weltbekannte spanische Schauspielerin Penelope Cruz hat durch ihre Erfahrungen in Kalkutta einen neuen Blick auf das Leben und das Leid erhalten. Das betonte sie kürzlich in einem Interview. Cruz war mehrmals in Einrichtungen von Mutter Teresa und hatte die Ordensfrau wenige Monate vor deren Tod interviewt. Sie habe gelernt, „wie sehr das Leid auch Teil unseres Daseins ist und wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen“ seien, sagte Cruz.
- Entschuldigt. Die deutschen Kirchenbanken „Pax“ und „Liga“ haben sich entschuldigt, dass in einem gemeinsam von ihnen aufgelegten Investmentfonds auch Aktien von Firmen waren, die nicht den ethischen Anlagekriterien der Banken entsprachen. Sie haben sich umgehend von den umstrittenen Wertpapieren (Pharma-, Tabak- und Rüstungskonzerne) getrennt. Für die Anlagen ist eine Investmentgesellschaft verantwortlich, die auf die Kriterien zu wenig geachtet habe. Alle fünf deutschen Kirchenbanken wollen ihre Anlagen jetzt noch strenger auf ethische und nachhaltige Kriterien kontrollieren.
- Kritik. Scharfe Kritik an der Zulassung der Abtreibungspille RU 486 durch die Arzneimittelbehörde hat der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, geübt. Damit werde der Schutz des ungeborenen Lebens unterwandert, weil der falsche Eindruck erweckt werde, als sei die Abtreibungspille ein Verhütungsmittel.