In der Ferienzeit andere Bundesländer kennenlernen? – Eine Gruppe von Jugendlichen aus Kärnten entdeckte so die Sehenswürdigkeiten von Linz.
In Linz gab es viel zu sehen. Florian Pirzl ist einer der 14 jungen Touristen. Ihm hat vor allem das Ars Electronica Center gefallen. „Dass man dort so viel selber ausprobieren kann, ist super“, berichtet er. „Man kann sogar einen Computer nur durch die Bewegung der Augen steuern“, ist auch Chris Holzer begeistert.
Riesig. Daniela Müller, eine Theologiestudentin aus Linz, begleitete die Gruppe und führte sie zu den Sehenswürdigkeiten. Neben einer Fahrt mit dem „Bummelzug“ stand auch eine Führung durch den Mariendom auf dem Programm. „Wie man früher so ein riesen Bauwerk errichten konnte und wie aufwendig die Fenstergemälde sind, ist einfach unglaublich“, ist Anina Holzer fasziniert. Das Linz09-Projekt „Turmeremit“ weckte die Neugier der Hauptschulabsolvent/innen. Daniela musste viele Fragen wie „Warum wird man Eremit?“, und „Was macht man eine Woche allein im Turm?“ beantworten.
Linz ist anders. „In Linz ist vieles ganz anders als bei uns. Die Kirche, der Bahnhof, der Hauptplatz, einfach alles ist größer“, sind sich die Jugendlichen einig. „In Kärnten haben wir, glaub ich, zum Beispiel nirgends eine Straßenbahn“, berichtet Chris. Auch Hildegard Petritsch, eine der Begleitpersonen aus Kärnten, ist positiv überrascht: „Ich wusste nicht, dass die Altstadt von Linz so hübsch ist.“
Unterwegs. „Immer nur auf Ferienlager fahren, ist langweilig“, weiß Hildegard aus langjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit. „Darum habe ich den Vorschlag gemacht, dass wir gemeinsam eine Reise machen könnten, um Kulturelles und Sakrales in anderen Bundesländern anzusehen“, erzählt Dechant Mag. Rudolf Pacher. Er ist der Heimatpfarrer der Jugendlichen und begleitete die Gruppe ebenfalls nach Linz, im Anschluss geht‘s weiter nach Wien.