Kopf der Woche: Werner Frühwirth, Generalsekretär von CSI
Ausgabe: 2009/50, beten, verfolgte Christen, Werner Frühwirth, Weihnachten, Religionsfreiheit, Menschenrecht, Generalsekretär von CSI, Weihnachtsbriefe, Solidaritätsaktionen, Kopf der Woche,
09.12.2009
- Susanne Huber
Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Doch dieses Recht wird oft mit Füßen getreten, weiß Werner Frühwirth. Als Generalsekretär von Christian Solidarity International (CSI) in Österreich setzt er sich für verfolgte Christen ein.
Kurz vor Weihnachten ist Werner Frühwirth mit seinem CSI-Team wieder damit beschäftigt, Menschen aus Österreich zu ermutigen, Weihnachtsbriefe an gefangene Christen zu schreiben, die in den verschiedensten Ländern wegen ihres Glaubens inhaftiert sind. „Wir haben schon bewegende Briefe von Gefangenen zurückbekommen und sie schreiben, dass sie durch die Trost spendenden Zeilen neue Hoffnung schöpften“, sagt Frühwirth. Durch viel Post aus dem Ausland an Gefangene etwa in Pakistan kann sich deren Situation auch verbessern. „Wir wissen von Fällen, wo Häftlinge nicht mehr gefoltert, Todesstrafen in Haftstrafen umgewandelt wurden oder Christen freigekommen sind“, so der Wiener. Im Einsatz für verfolgte Christen initiiert die ökumenische Organisation CSI auch Gebete für Verfolgte und Solidaritätsaktionen. Die jüngste Kampagne fand am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, statt. Gemeinsam mit der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ (ein Zusammenschluss mehrerer Organisationen) veranstaltete CSI einen Aktionstag in Wien, wo gegen die Gewalt an rund 250 Millionen Christen weltweit appelliert wurde.
Leid lindern. Aufmerksam auf die Situation der verfolgten Christen wurde der studierte Betriebswirt durch einen Artikel in einer Zeitung. „Dieses Leid hat mich sehr betroffen gemacht. Gemeinsam mit meiner Frau habe ich mich dann immer stärker mit der Thematik beschäftigt. Seit 2005 arbeite ich aktiv bei CSI mit. Natürlich kann durch diese Arbeit nicht allen 250 Millionen Verfolgten geholfen werden; aber es gelingt immer wieder, das Leid einzelner Christen zu lindern“, so der Vater von drei Kindern. Infos unter:
- www.csi.or.at
Werner Frühwirth: „Für mich sind die verfolgten Christen Glaubenshelden, Glaubenszeugen, weil sie trotz der Anfechtungen zu ihrem Glauben stehen und bereit sind, dafür zu leiden und im Notfall auch zu sterben.“