Die katholischen und evangelischen Krankenhausseelsorgerinnen wollen sich auf die Veränderungen in ihrem Arbeitsbereich einstellen.
Am Samstag, 30. Jänner hielten Oberösterreichs Krankenhausseelsorger/innen einen Erfahrungsaustausch. Die kürzere Verweildauer in den Krankenhäusern verlangt nach einer guten Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Krankenhausträgern. Innerhalb von zehn Jahren ist die durchschnittliche Verweildauer von sieben auf fünf Tage gesunken. Für die Seelsorger/innen stellt das eine organisatorische Herausforderung dar. Die Krankenhausseelsorge wird von den Krankenhausträgern als Stütze im Behandlungsprozess geschätzt. Zurzeit arbeiten in Oberösterreich 57 Seelsorger/innen hauptamtlich in Krankenhäusern. Zunehmende Bedeutung kommt ehrenamtlichen Seelsorger/innen zu, betont Leiterin Dr. Anna Seyfried. Bereits 77 stehen zur Verfügung. Diese sind im Ausmaß von drei bis fünf Stunden in der Woche sowohl für die Kranken als auch für Angehörige da. Dazu braucht es eine entsprechende Ausbildung und eine offizielle Beauftragung durch die Kirche. Am Donnerstag, 11. Februar ist „Welttag der Kranken“. - Informationen über die Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Krankenhausseelsorger/in: Tel. 0732/76 10-35 30.