Ausgabe: 2010/08, Caritas, Migrations- und Asyl-Bundesamt, Michael Landau, Wiener Caritasdirektor, SPÖ-Vorschlag, Bundesasylamt, Kanzler Faymann, Anwesenheitspflicht, Kriminalisierung
24.02.2010
Erneut hat sich der Wiener Caritasdirektor Michael Landau für eine Bündelung der politischen Verantwortung für Migrations- und Integrationsthemen außerhalb des Innenministeriums ausgesprochen. Er begrüßt den SPÖ-Vorschlag zur Schaffung eines Bundesamts für Asyl und Migration, ist aber gegen eine Ansiedlung im Innenministerium. Froh sei Landau über das „Nein“ von Kanzler Faymann zum Fekter-Entwurf zur Einführung einer „Anwesenheitspflicht“ für Asylwerber. Menschen, die in Österreich Schutz suchen, sollen in Zukunft auch Schutz erhalten, „ohne vorbeugende Kriminalisierung, ohne vorbeugend in Haft genommen zu werden“, so Landau.