Ausgabe: 2010/08, Anti-Streubomben, Vertrag, August, UN-Konvent, Völerrechtsvertrag, Ban Ki-moon, New York,
24.02.2010
Die UN-Konvention zum Verbot von Streubomben, bei deren Zustandekommen Österreich eine Vorreiterrolle eingenommen hat, ist von 30 Staaten ratifiziert worden und tritt am 1. August als bindendes Völkervertragsrecht für diese Länder in Kraft. Das hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York bekanntgegeben. Militärmächte wie die USA, Russland oder China lehnen zwar weiterhin ein vollständiges Verbot von Streubomben ab, Streumunition sei aber jetzt schon „so weit stigmatisiert, dass kein Staat diese Waffen je wieder einsetzen sollte“, so Judith Majlath, Direktorin des Österreich-Zweigs der Koalition gegen Streubomben.