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„Wäre sie tot, würden wir nicht ständig an sie denken“

„Das unbekannte Mädchen“, der jüngste Film der Gebrüder Dardenne, erzählt von einer Ärztin, die eine Schuld abtragen will.
Ausgabe: 08/2017, Film, Dardenne, Cannes
21.02.2017
- Markus Vorauer
Zum ersten Mal in ihrer nunmehr 30-jährigen Karriere mussten sich die beiden belgischen Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne letztes Jahr in Cannes, wo die Weltpremiere ihres neuesten Films „Das unbekannte Mädchen“ stattfand, mit negativen Kritiken konfrontieren. Viele Rezensenten goutierten die Mischung aus Sozialdrama und kriminalistischer Recherche nicht, ohne aber zu bemerken, dass sich die moralische Haltung und der für die Dardenne so typische Erzählstil nicht geändert hat. Der detektivische Subplot ist eben nur ein Vorwand für eine weitere Studie über die ethische und moralische Verantwortung des Individuums in einem Europa, das von zahlreichen Problemen heimgesucht wird. Der Haupterzählstrang bietet wieder eine exakte Abbildung eines Arbeitsmilieus, das man so auf der Leinwand selten sieht.

Hilfe verweigert.
In den ersten 15 Minuten skizzieren die Dardenne den Alltag der jungen Ärztin Jenny (vorzüglich gespielt von Adèle Haenel), die an der Peripherie von Lüttich eine Arztpraxis leitet. Sie führt ihre Arbeit professionell durch, wirkt aber zwischenmenschlich etwas unterkühlt. Das zeigt sich vor allem in ihrem Verhalten gegenüber dem Praktikanten Julien, dem sie nach Dienstschluss untersagt, die Tür zu öffnen, nachdem jemand eine Stunde nach Dienstschluss geklingelt hat. Der Praktikant verlässt daraufhin ohne Verabschiedung die Praxis. Am nächsten Tag wird die Ärztin von zwei Polizisten, die die Videoaufnahmen von der Eingangstür sehen wollen, mit dem Tod eines jungen schwarzen Mädchens konfrontiert, dessen Körper in der Nähe gefunden wurde. Jenny kapiert sofort, dass es die gleiche Person war, der sie den Eintritt nach Dienstschluss verweigert hat. Von da an wird sie, einerseits angetrieben von Schuldgefühlen, anderseits, um den mysteriösen Tod des Mädchens aufzuklären, von einer moralischen Besessenheit erfasst, die sie in die sozialen Untiefen der Gesellschaft geraten lässt.

Moralisch besessen.
Es ist wie immer bemerkenswert, wie es den beiden Dardenne gelingt, so ganz nebenbei ein Porträt einer sowohl topographischen als auch sozialen Peripherie einzufangen, in deren Zentrum aber die Arbeitswelt bleibt, in der sich die Ärztin bewegt. Ihre moralische Besessenheit äußert sich in einer körperlichen Unruhe, die zum Markenzeichen der Dardenne-Brüder geworden ist. Wir erfahren nichts über das private Umfeld der Protagonistin. Das ist es, was viele Kritiker vor den Kopf gestoßen hat. Entscheidend ist ihre Schuld, die sie abzuarbeiten versucht: gegenüber dem Mädchen und gegenüber dem Praktikanten, der die Ausbildung hinwerfen will. Doch sie will auch, dass sich diejenigen, die für den Tod des Mädchens direkt verantwortlich sind, mit der Schuld konfrontieren. „Wäre sie wirklich tot, würden wir nicht die ganze Zeit an sie denken.“ Das ist ihre Reaktion auf den Einwand, dass nichts mehr das Mädchen
lebendig machen kann.«
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