Tragwein. Im Bildungshaus Greisinghof tagte vom 27. Jänner bis 2. Februar die internationale Gemeinschaft der Kamillianischen Schwestern. Die Teilnehmerinnen aus Brasilien, Deutschland und Österreich wählten dabei eine neue Generalleiterin.
Auf Rosilane Garcia Corrêa aus Brasilien folgte für die nächsten sechs Jahre die Oberösterreicherin Erna Mair. Regionalleiterin für Europa ist für weitere drei Jahre Andrea Fröschl. Die Gründerin der Gemeinschaft, Heidelinde Hinteregger, brachte des Testament des hl. Kamillus, dessen Todestag sich am 14. Juli 2014 zum 400. Mal jährt, nahe. „Eine arme Person ist eine freie Person; sie kann sich dem Dienst an den Leidenden komplett zur Verfügung stellen“, betonte sie. Auf dem Boden des Evangeliums gelte es immer, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Von den sechs teilnehmenden Schwestern aus Brasilien waren zwei zum ersten Mal in Österreich.