160 Leserinnen und Leser der KirchenZeitung erlebten in den Semesterferien eine eindrucksvolle Reise nach Zypern – mit viel Natur, Kultur und mit Begegnungen.
Ausgabe: 2013/09, Leserreise, Zypern, Orthodoxie
27.02.2013
Fast jeder Ort Zyperns atmet Geschichte. Die Insel im östlichen Mittelmeer war Ziel der Leser/innen-Reise der KirchenZeitung von 16. bis 23. Februar. Von der Antike bis heute finden sich Zeugnisse des Lebens und Glaubens der Menschen in diesem Land der Europäischen Union. Doch es verläuft eine Grenze mitten durch Zypern. Die sogenannte „Grüne Linie“ trennt das Land in den zypriotisch-griechischen und den zypriotisch-türkischen Teil. Auf dem Rücken der Bewohner haben auswärtige Mächte immer wieder ihre Konflikte hier ausgetragen. Das sitzt tief in den Herzen der Zyprioten. Dass Friede selbstverständlich ist, dieses Gefühl kennen sie nicht. In Zypern haben schon Paulus und Barnabas das Evangelium verkündet. Bereits seit dem fünften Jahrhundert ist die Zypriotische Kirche selbstständig. Ihrem Alter verdankt sie ihren hervorragenden Rang in der Orthodoxie. Bei der Leser/innen-Reise gab es zwei Begegnungen mit orthodoxen Bischöfen. Ihr Appell: Europa soll sein kleines Mitgliedsland Zypern nicht vergessen.