Mehr als 130 Jahre nach ihrer Errichtung wird die Sportplatzkapelle in Altenberg einer Runderneuerung unterzogen. Gemeinsam mit dem restaurierten Kreuzweg soll damit auch die lange Tradition Altenbergs als Pilgerort wiederbelebt werden.
1877 erbaut, bildete die Kapelle jahrelang das Ende des von der Ortschaft Weitrag nach Altenberg hinaufführenden Kreuzwegs. Doch mit der Verlegung des Kreuzwegs nach Süden geriet die Kapelle mit der Zeit immer mehr in Vergessenheit, ehe sich Franz Freund im Mai 2012 daran machte, der Kapelle wieder neues Leben einzuhauchen. Gemeinsam mit zahlreichen Helfern gelang es ihm, die schon baufällige Kapelle wieder gut in Schuss zu bringen. Bis zur Einweihung am 23. Juni im Zuge des Pfarrfests sollten alle restlichen Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird auch die renovierte Marienstatue wieder in die Kapelle zurückkehren und ein Bild des „Auferstandenen“ an der Außenfassade die Besucher/innen empfangen. Ebenso hat der Kreuzweg einen neuen Anstrich bekommen.
Lange Tradition
Bis zur Errichtung der Wallfahrtskirche am Pöstlingberg 1748 war Altenberg schon im 17. Jahrhundert beliebter Pilgerort. Mit dem in neuem Glanz erstrahlenden Kreuzweg und der renovierten Kapelle will man diese Tradition wieder aufleben lassen. Wichtig ist dem federführenden Restaurator Franz Freund dabei, mit der Kapelle einen Ort der Einkehr und inneren Ruhe zu schaffen. „Mit der Kapelle soll Altenberg ein neues Schmuckstück erhalten, das für alle offen steht“, beschreibt er seinen Antrieb.