„Es muss nicht immer Santiago sein“, meint Anton Wintersteller, der Vorsitzende des Vereins der Jakobswege Österreichs. Dabei spricht er aber nicht gegen sein Geschäft. Er macht auf die Pilgerrouten aufmerksam, die in den letzten Jahren in Österreich und und Oberösterreich entstanden sind. So ist es möglich, Abschnitt für Abschnitt das europaweite Jakobswegenetz zu entdecken: bei einer eintägigen Wanderung genauso wie bei einer Tour für mehrere Tage.
An Angeboten mangelt es nicht, betont Christine Dittlbacher. Sie ist für die Pilger-pastoral der Diözese Linz verantwortlich. Über die Website www.pilgern.at erhält man einen umfassenden Einblick in die Fülle der aktuellen Angebote. Die Anzahl der Pilger/innen am Jakobsweg ist nach wie vor steigend. Bis zu 4000 Menschen pro Jahr gehen Etappen in Österreich, etwa 100 pilgern von Österreich direkt innerhalb von drei Monaten die 2800 km nach Santiago.
Dittlbacher macht auf eine sehr beliebte Tangente des Jakobswegs aufmerksam, die noch als Geheimtipp gilt: von Krumau durch das Mühlviertel nach Passau.
- Kontakt und Informationen: Pastoralamt der Diözese Linz, Christine Dittlbacher, Tel. 0676/87 76-32 23, christine.dittlbacher@dioezese-linz.at, www.pilgern.at