kfb unterstützt junge Schwangere --- Fekter fordert Ende für Spekulation mit Nahrungsmitteln --- Arme Kirche auf Pfarrebene umsetzen
Ausgabe: 2013/20, Jungmütter, schwanger, Nahrung, Kirche
14.05.2013
Junge Schwangere
Gemeinsam mit der Evangelischen Frauenarbeit und anderen Organisationen hat die Katholische Frauenbewegung rund um den Muttertag mit der Initiative „Mutternacht“ auf die besonderen sozialen und gesundheitlichen Probleme von „Teenager-Schwangerschaften“ in Österreich und weltweit hingewiesen. Die kfb unterstützt mit zahlreichen Projekten das UNO-Millenniums-Ziel, die Gesundheit von Müttern zu fördern und die Müttersterblichkeit um drei Viertel zu senken. Jährlich sterben fast 290.000 Frauen – davon 99 Prozent in Ländern des Südens – an Folgen von Schwangerschaft und Geburt. Das Sterberisiko ist bei den 15- bis 19-Jährigen doppelt so hoch wie bei den über 20-Jährigen.
Spekulation mit Nahrung
Die Caritas hat Finanzministerin Maria Fekter aufgefordert, bei der EU-Ministerratssitzung am 14. Mai, bei der die Weichen für neue Finanzmarktrichtlinien gestellt werden sollen, für ein Ende der Nahrungsmittelspekulationen einzutreten. Caritaspräsident Franz Küberl erinnerte die Ministerin daran, was sie vergangenen Herbst anlässlich der Überreichung von 16.000 Unterschriften gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln gesagt habe: „Mit Getreidepreisen darf nicht spekuliert werden, denn mit Essen spielt man nicht.“
Arme Kirche
Die „Weizer Pfingstvision“ ruft dazu auf, das große Anliegen von Papst Franziskus, „eine arme Kirche für die Armen zu sein“, möglichst konkret auf Pfarrebene umzusetzen.