Der bisherige gesellschaftliche Konsens für eine flächendeckende, von bäuerlichen Familienbetrieben getragene Landwirtschaft muss auch künftig Leitlinie für die Gestalung der österreichischen Agrarpolitik sein. Diese Forderung erhob der Präsident der oö. Landwirtschaftskammer, Mag. Johann Kletzmayr. Er verwies auch darauf, dass die Bauernschaft mit der Agrarreform im Rahmen der AGENDA den Hauptbeitrag zur Entlastung des EU-Budgets leiste, womit sich der österreichischer Nettozahlersaldo um ca. zwei Milliarden Schilling reduziere. „Die Bauern bekennen sich zu höchsten Qualitätsstandards in der Lebensmittelproduktion.“ Dazu erwartet sich die Landwirtschaftskammer von der künftigen Bundesregierung auch Aktivitäten zur Beseitigung von Kostennachteilen in der agrarischen Produktion. Etwa die steuerliche Entlastung für Agrardiesel, denn Österreichs Bauern zahlen den höchsten Dieselpreis Europas.
Tschetschenien
Die christliche Friedensbewegung Pax Christi Österreich rief wegen der Tschetschenien-Tragödie ihre mehr als 1.100 Mitglieder und SympathisantInnen auf, an den russischen Botschafter in Wien, Wladimir Grinin, Friedensappelle zu schreiben.
Linzer Toleranzedikt
Als deutlich positives Signal an Minderheiten, insbesondere Lesben, Schwule und TransGender-Personen, wertete die Homosexuellen Initiative Linz die Deklaration des Linzer Gemeinderates für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. – Niemand dürfe wegen der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Sprache, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder Identität, der weltanschaulichen oder religiösen Überzeugung bevorzugt oder benachteiligt werden. – Nach Bludenz ist Linz nun die zweite österreichische Gemeinde, die diese Brücke der Solidarität schlägt.