Allen Leserinnen und Lesern unserer Kirchenzeitung, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Redaktion, in der Verwaltung und in den Pfarren wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest. Besonders denke ich an alle, die Sorgen haben, die einsam sind, die Weihnachten fern der Heimat feiern müssen.
Die Kirchenzeitung ist ein wichtiges Verbindungsinstrument in unserer Glaubensgemeinschaft. Sie informiert über das aktuelle kirchliche Geschehen. Sie macht den Glauben in den vielen Initiativen in allen Lebensbereichen konkret. Sie trägt zum Erfahrungsaustausch bei und bildet eine Brücke zwischen den Pfarren, zwischen Ortskirche und Weltkirche, zwischen dem Bischof sowie seinen Mitarbeitern und den Gläubigen. Wir stehen am Beginn des großen Jubeljahres, das uns an die Geburt des Mensch gewordenen Gottessohnes vor 2000 Jahren erinnert.
Wir freuen uns dankbar darüber, dass der Herr, der „Gott mit uns“, auch heute mit seiner Liebe und Hilfe uns begleitet. Wir feiern seine Gemeinschaft im Glauben. Wir bemühen uns aber auch, diesen Glauben in den brennenden Fragen der heutigen Welt spürbar werden zu lassen und zur Lösung der bestehenden Probleme beizutragen. Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches und friedvolles Jahr 2000.
Maximilian Aichern, Bischof von LinzHerausgeber, Redaktion und Verwaltung der Kirchenzeitung schließen sich den Wünschen unseres Diözesanbischofs an.
Die Arbeit eines Jahres legen wir im Bewusstsein in die Weihnachtskrippe, dass manches nur stückweise gelungen ist. Den „Glanz“ erhält Weihnachten wohl auch von menschlichem Zutun, vor allem aber vom „Licht aus der Höhe“.
Dass dieses Licht auch bis in die letzten Winkel des Lebens aufleuchte, dass es erhelle, was an dunklen Schatten da ist, wünschen wir allen Leserinnen und Lesern der Kirchenzeitung.
Herausgeber, Redaktion und Verwaltung Ihrer Kirchenzeitung
Unter dem Baum des Lebens
Ein Baumstumpf, der neu austreibt. So beschreibt die Bibel die Treue Gottes zu seinem Volk Israel in schwieriger Zeit. Ein geschmückter Baum steht in vielen Häusern in der Mitte des weihnachtlichen Feierns – weil die Hoffnung, die von Christus her kommt, weitergewachsen ist bis in unsere Zeit.