In zwölf Schwerpunktmonaten haben Gesundheitseinrichtungen zum Jahr des Gehirns 1999 Informationen zu verschiedenen Krankheiten geliefert. Im Juni ging es beispielsweise um Depression – im Laufe ihres Lebens sind 17 % davon betroffen! – Parkinson und andere Bewegungsstörungen waren im November im Mittelpunkt. – Die Krankheit mit chronisch fortschreitendem Verlauf geht einher mit fortschreitendem sozialem Rückzug. Es gibt aber gute medikamentöse Behandlungsmethoden.
Im August stand das Krankheitsbild der Schizophrenie im öffentlichen Scheinwerfer. Im Verlauf dieser psychischen Störung kommt es zu Halluzinationen, veränderter Wahrnehmung, sozialem Rückzug und Antriebslosigkeit. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist ein Großteil der an Schizophrenie erkrankten Personen über weite Strecken fähig, zu dieser Krankheit Distanz zu halten und an sozialen Prozessen teilzunehmen. Medikamente greifen zunehmend.Schlaganfall oder Schädelhirntraumata waren andere Themen. Dabei zeigten Betroffene auf, dass die Rehabilitation nach Schlaganfällen bedeutend besser organisiert ist wie bei Schädelhirntrauma nach Unfällen. Die Kirchenzeitung berichtet demnächst darüber.