Taifune, Erdbeben, Vulkane folgen in immer kürzeren Abständen. Im Norden der Philippinen machen Naturkatastrophen den Menschen das Leben schwer.Nicht weniger als 19 Wirbelstürme sind in den letzten Jahren über den Norden der Philippinen gerast. Schwere Regenfälle, dazu noch Vulkanausbrüche und Erdbeben. Doch die Menschen wollen ihre Heimat nicht verlassen – sie könnten es auch nicht, denn ihr Glaube sagt ihnen, dass sie das Land der Ahnen bebauen müssen. Die Sternsinger in Österreich schenken den Menschen dort Hoffnung. Seit dem Jahr 1995 arbeitet die Dreikönigsaktion mit der philippinischen Entwicklungsorganisation „MRRS“ (Montanosa Relief and Rehabilitation Services) zusammen. Jimmy Khayog arbeitet für diese Bewegung. Zuerst hat die berüchtigte Wetterfront „El Niño“ Hitze und Dürre über das Land gebracht. Jetzt ist es umgekehrt. Es ist die Zeit der Flut. „La Niña“ nennen die Leute das neue Naturphänomen, das ihnen das Leben schwer macht. Brücken werden weggespült – und wieder aufgebaut (siehe Titelseite). MRRS versucht den Menschen im Land zu helfen. Es geht um den Wiederaufbau der Brücken. Auch die medizinische Versorgung und die Lebensmittelversorgung sollen verbessert werden. Für die „Igorot“, die Ureinwohner dieser Region, war ihr Land immer ein attraktives Land. Reich wäre dieses Land auch heute – nur werden die Rohstoffe für den Export abtransportiert. Den Profit kassieren internationale Konzerne ab, klagt Jimmy Khagog. Aber international ist auch die Hilfe.