OÖ. Stiftskonzerte bringen Musik aus verschiedenen Epochen
Ausgabe: 2000/17, Stiftskonzert
25.04.2000
- Kirchenzeitung der Diözese Linz, Wolfgang Katzböck
Natürlich bildet im heurigen Gedenkjahr das Werk J. S. Bachs einen Schwerpunkt im Programm – auch der OÖ. Stiftskonzerte. Seit 26 Jahren zeigen die sommerlichen Stiftskonzerte aber, dass Marmor- und Kaisersaal sowie Sommerrefektorien auch die Klänge anderer Epochen bishin zur Musik der Gegenwart bestens zum Klingen bringen. Die OÖ. Stiftskonzerte tragen dem heuer Rechnung, indem sie außer Bach auch Musik der Wiener Klassik (Mozart, Haydn, Schubert usw.) sowie slawischer Komponisten bringen. Auch heimische Komponisten erhalten bei den Stiftskonzerten seit jeher Aufführungsgelegenheit. Ab heuer wird jedes Jahr der aktuelle Landeskulturpreisträger für Musik präsentiert. Der Organist Rudolf Jungwirth, Professor am Brucknerkonservatorium und Chorleiter in Eferding, steht am Beginn der neuen Reihe. Die OÖ. Stiftskonzerte 2000 umfassen 18 Konzerte in den Stiften St. Florian, Kremsmünster und Lambach an den Wochenenden zwischen Pfingstsamstag, 10. Juni und 30. Juli. Aus dem Bach-Schwerpunkt ragt die seltene Gelegenheit heraus, aufgeteilt auf zwei Abende, das komplette „Wohltemperierte Klavier“ zu hören, gespielt vom jungen österreichischen Pianisten Thomas Larcher. Rudolf Jungwirths Stücke für Streichorchester sind programmiert mit Werken von Mozart. Mit dem Tokyo-Streichquartett kommt ein international berühmtes Kammermusik-Ensemble zu den Stiftskonzerten. Auch Chöre bestimmen das Programm: aus Wien der Concentus Vocalis und der Wiener Kammerchor, aus Amerika die Gesangsgruppe „Chanticleer“ – ihr Debüt bei den Stiftskonzerten vor fünf Jahren löste Beifallsstürme aus.
Programme bei allen Geschäftsstellen der VKB-Bank in OÖ. Kartenbestellungen unter der Tel. 0732/77 61 37. Internet: www.stiftskonzerte.at