Schüler/innen des Petrinums präsentieren eine eindrucksvolle Schau.
Man zahlt nicht Eintritt und man ist erstaunt. Hat in den letzten Wochen eine Ausstellung zur 2000-jährigen Geschichte des Christentums die langen Gängen im ersten Stockwerk des Petrinums geprägt, so ist jetzt eine weitere – beeindruckende – Ausstellung dazugekommen. Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulstufen haben sich unter Prof. Franz Haudum mit der Thematik von „Krieg und Frieden“ beschäftigt. Erstaunliche Arbeiten sind zu Stande gekommen. Bis 28. Mai kann man sie im Nordtrakt sehen. Der Friede – nur eine Unterbrechung des Krieges? So jedenfalls befürchten es die Mädchen und Burschen, die auf hohem Niveau die Geschichte von Troja bis Golfkrieg und Kosovo reflektiert und dargestellt haben. Das künstlerische Gestalten war eingebunden in die Wertorientierung der Schule. Beim Oster-Besinnungstag gestaltete eine große Gruppe ein gemeinsames Friedensbild. In der Welt der bitteren Kriege bleibt doch der Friede Hoffnung schenkende Vision. Ende Mai werden die zahlreichen Arbeiten weggeräumt. Bis dahin sollten sie von mehr als von erstaunlichen Talenten junger Menschen erzählt haben. Wer hierher einen „Galerie-Besuch“ gemacht hat, wird entschlossener sein, gegen die ewig blutende Wunde des Krieges etwas zu tun.