Bei der Mitgliederversammlung von „SOS Mitmensch OÖ“ am 14. April wurde mit großer Mehrheit die Namensänderung in „SOS Menschenrechte“ beschlossen.
Wir fragten Geschäftsführer Günter Ecker warum. Wir sind wie die Wiener Kollegen ein völlig eigenständiger Verein. Diese Eigenständigkeit war aber nicht mehr transportierbar. Wann immer jemand von SOS Mitmensch Wien in den Medien auftrat, Max Koch zum Beispiel, und den Anti-Regierungskurs der Wiener vertreten hat, bekamen wir in Oberösterreich Probleme. Es soll klar sein, dass wir etwas anderes sind mit einer eigenständigen Linie. Unsere Tätigkeit wird unverändert fortgesetzt.
SOS Mitmensch Wien steht für die Anti-Regierungs-Demonstrationen. Eine Linie, die sie nicht mitvertreten?
Unsere Mitglieder-Struktur war immer sehr breit. Diese Breite wollen wir beibehalten. Uns geht es nicht um die Frage, wie sich die Regierung zusammensetzt. Die Wiener haben ihre Art, Politik zu machen. Sie sagen: Wir reden nicht mit der Regierung. Wir in Oberösterreich reden mit dem Innenminister, wir brauchen die Gespräche für unsere Arbeit. Und wir wollen nicht für Strategien Dritter kritisiert werden.