An die 300 Mitglieder der Cursillo-Bewegung Oberösterreichs trafen sich in Buchkirchen zu ihrem jährlichen Fest. Der Pastoraltheologe und Psychothera-peut Franz Schmatz referierte über Sterbebegleitung sowie über den Umgang mit depressiven und suizidgefährdeten Menschen. Schmatz forderte die Zuhörer auf, aus der „Mitte des Lebens zu leben“, das Leben intensiv zu gestalten und nichts auf die Pension zu verschieben oder auf die Zeit, wenn die Kinder erwachsen sind. Gerade Sterbende würden häufig die schmerzliche Erfahrung machen, zu vieles verschoben zu haben, erzählte Schmatz von vielen Gesprächen mit Sterbenden: Und auch wenn es jedem bewusst ist, dass das Leben nicht nur aus Schönem und Gu-tem besteht, so dürfen die Chris-ten nicht darauf vergessen, dass wir nicht für den Karfreitag, sondern für den Ostersonntag geschaffen sind.