Da war Pfeffer drin. Die ökumenische Jugendbegegnung zu Pfingsten in Innsbruck war ein tolles Erlebnis.
Rund 1500 Jugendliche hatten sich auf Einladung der Veranstalter (Katholische und Evangelische Jugend Österreich, Kath. Jugend Südtirol und Augsburg und Fokolar-Bewegung) zunächst angemeldet. Gekommen sind 1800. Am meisten junge Menschen (ca. 500) kamen aus Oberösterreich.Das Treffen stand unter dem Motto „bleibt alles anders“. Nicht die Probleme der Jugendlichen standen im Vordergrund, sondern Freude und Begeisterung, in den Kirchen Christ sein zu dürfen. Deutlich bekannten viele der jungen Menschen ihre Bereitschaft, an einer menschlicheren Gesellschaft und an attraktiven Kirchen mitzubauen.Spiritueller Höhepunkt des Treffens war ein pfingstlich mitreißender ökumenischer Wortgottesdienst. In der Musik, im Tanz, in den Gebeten und im Austausch persönlicher Lebenserfahrungen kamen die unbedingte Liebe Gottes, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen, die Sehnsucht nach tragender Gemeinschaft und die Sehnsucht nach Erlösung und Frieden zum Ausdruck.Die jungen Menschen nützten das Angebot von 79 Workshops. Gewitter von Emotionen entluden sich bei den Konzerten.Ihre Anliegen trugen die Jugendlichen bei der Abschlussveranstaltung in Darstellungen und in einem Manifest vor. Die Forderungen: Kirchen, die Jugendliche ernst nehmen, mehr Bildungschancen, ökologisches Handeln, Politik auch für die Schwächsten.Das Treffen endete mit einem Segnungsgebet.