Ausgabe: 2001/39, Dorf Mir, Mir, MIR, Split, Projekt Mir
25.09.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Das Dorf MIR (Friede) in Split, in dem auch ein Haus von Kirchenzeitungs-Leser/innen mitfinanziert worden ist, erhielt vor einigen Wochen die Auszeichnung des schönsten Gartens von Kastela. Die Bewohner des Dorfes – behinderte Menschen – pflegen den Garten selbst. Das Projekt Mir wächst. Derzeit wird ein Haus angemietet, um eine Wohngemeinschaft für junge heranwachsende Männer zu installieren. Eine zweite Wohnung soll eine Frauen-Wohngemeinschaft beherbergen. 1996 wurden das Dorf MIR von den Projektbetreibern (die Otto Hirsch koordiniert) dem Institut Vrlika unter Leitung von Frau Dr. Lucija Cikes übergeben. Damals wurden 60 mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche betreut. Heute wird weiteren 20 Kindern und Jugendlichen über Tagestherapie und 20 alten Menschen geholfen. 55 neue Arbeitsplätze entstanden durch MIR. Seit Sommer 2000 laufen auch behindertengerechte Urlaubsaktionen, für die auch in Österreich Interessenten gesucht werden.