„Die Brüder“ in Linz versprechen: trotz des Sparzwangs im Gesundheitssystem bleibt der Patient im Mittelpunkt.
„Wir sind keine Firma, sondern eine Idee“, erklärt P. Wolfgang Mösslacher das geistliche Profil der Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder. Von den 690 Mitarbeiter/innen des Linzer Ordenskrankenhauses sind lediglich zwei Ordensbrüder. Ihre Anwesenheit sei aber von größter Bedeutung, Sie verstehen sich als Multiplikatoren für den Auftrag des Krankenpflegeordens (gegründet von Johannes von Gott).Selbstverständlich trage auch ein geistliches Krankenhaus die notwendigen Sparmaßnahmen mit, die Zuwendung zum einzelnen Patienten muss aber dennoch einen besonderen Stellenwert haben, so Mösslacher. Die Gründung der Gehörlosenambulanz der barmherzigen Brüder ist ein Beispiel dafür. Die Pionierarbeit, die die Gehörlosenambulanz geleistet hat, wird am 2. Oktober besonders ausgezeichnet. Die Ambulanz wird zu einem „Institut für Sinnesneurologie“ aufgwertet.