Nur 150 Schilling kostet ein Moskitonetz. Eine Investition, die Leben retten kann.
Ein Jahr ist der Bub jetzt alt – und viereinhalb Kilo schwer. Das Mädchen daneben hat Fieber und Schüttelfrost. Die Malaria ist eines der größten Probleme in Mosambik. Viele Kleinkinder sterben daran, vor allem um den kleinen, abgelegenen Ort Mangunde. Er hat eine Gesundheitsstation, unterstützt von der Katholischen Männerbewegung in Österreich. Seit der Hochwasserkatastrophe vom Vorjahr versucht die Aktion „Sei so frei“, langfristig zu helfen. Kinder trifft die Malaria besonders. Immer wieder erkranken sie. Mit Moskitonetzen kann man die Gefahr wirksam eindämmen. Die Moskitos stechen – wie die Gelsen – vor allem in der Nacht. P. Ottorino Poletto kümmert sich um die Menschen hier. Der Gesundheitsposten ist eine der Maßnahmen, mit denen die Lebenssituation in dieser sumpfigen Region verbessert werden konnte. Arzt gibt es keinen. Missionsschwester Palmira Magalhaes versorgt mit einheimischen Mitarbeiterinnen die Kranken. Sie kennt das Leid der Mütter. Immer wieder kommen sie mit ihren Kindern zur Station. Für manche bedeutet das 50 km Fußmarsch mit einem kranken Kind. Für viele ist es zu spät. Es müsste nicht sein. Ein Moskitonetz kostet ungefähr 150 Schilling.