Zum 50-Jahr-Jubiläum macht sich die Familienhilfe zukunftsfit
Ausgabe: 2001/40, Familienhilfe, Caritas
02.10.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
82 Familienhelferinnen der Caritas sind zur Zeit im Einsatz. Familien können schwierige Situationen mit ihrer Hilfe überbrücken.
Die mobile Familienhilfe der Caritas wird sich, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, nicht nur auf die „Kunden“ mit ihren Angeboten einstellen müssen, sie wird neue Partner brauchen. Letzte Woche schloss die Familienhilfe den Festkreis zum 50-Jahr-Jubiläum mit einer Fachtagung und mit einem Festakt im Bildungshaus Schloss Puchberg ab. Der Betriebswirt Jörg Pfander aus Münster schlägt der Familienhilfe vor, Partner in der Wirtschaft zu suchen. Für größere Betriebe müsste das Angebot der Familienhilfe attraktiv sein, weil etwa die Kinderbetreuung in Notsituationen besser geregelt werden kann. Familienhelferinnnen wünschen sich noch bessere psychologische Schulung, um gerade in schwierigen Situation besser zurechtzukommen. Familienhelferinnen übernehmen vorübergehend die Kinderbetreuung, die Pflege von Angehörigen sowie die Haushaltsführung. Das große Plus der Familienhilfe: Die Helferinnen kommen ins Haus, sodass Kinder oder Kranke in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Die Kosten sind nach Einkommen gestaffelt. Unter gewissen Umständen, etwa nach dem Tod eines Elternteils, bietet die Caritas auch eine moblile Langzeithilfe an.