St. Agatha: Kirchweihfest zum Abschluss der Innenrenovierung
Ausgabe: 2001/40, St. Agatha, Kirchweihfest, Renauer, Sanierung
02.10.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Die Pfarre St. Agatha feierte am 30. September 2001 den Abschluss der Kirchen-Sanierung. Es war die umfangreichste Baumaßnahme am Gotteshaus seit der Kirchenerweiterung 1902.
Ein halbes Jahr lang mussten die Sonntagsmessen im Pfarrsaal gefeiert werden. Die Freude war groß, als letzten Sonntag Trappis-tenabt Marianus Hauseder mit einem festlichen Gottesdienst die renovierte Kirche wieder eröffnete. Vom Boden bis zu den Deckenfresken wurde trocken gelegt, ausgebessert und erneuert. Drei neue Portale empfangen nun die Kirchenbesucher/innen. Gegen den Plan neue Bänke anzuschaffen legte sich das Bundesdenkmalamt quer. Die Kirchenstühle wurden renoviert und zusätzlich mit einer Sitzheizung ausgestattet, die die bisherigen Elektroöfen ablöste. Im Zuge der Arbeiten erschien es auch sinnvoll den Altarraum in die Erneuerung miteinzubeziehen, sodass die veranschlagten Kosten von 4,4 Millionen Schilling sich um rund 600.000 Schilling erhöhen werden. Die Pfarrangehörigen erinnerten sich beim Festakt auch an den Unfall eines ehrenamtlichen Helfers. Der Verunglückte musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden, konnte aber nach wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.
Für die Pfarre war es ein Glücksfall, dass Architekt DI Josef Kobler mit den Arbeiten beauftragt wurde. Er war bis zum Frühjahr 2001 Mitglied des Pfarrgemeinderates von St. Agatha. Pfarrkirchenrats-Obmann Josef Renauer begleitete die Sanierung von Beginn an und leistete viele ehrenamtlichen Stunden.