Als Kind feierte ich meinen Namenstag am 2. Februar. Da durfte ich mit meinen Eltern auf dem Pferdeschlitten zur Großmutter fahren. Dort bekam ich Süßigkeiten vom Christbaum, der an diesem Tag abgeräumt wurde. Eines Tages sagte unser Herr Pfarrer, dass alle Marias ihren Namenstag am 12. September (Maria Namen) feiern. Von da an hatte ich keinen Namenstag mehr, denn der eine wurde abgehackt und der andere vergessen. Heute freilich gratulieren mir meine Kinder, Enkel und Bekannten an diesem Tag. Ich hab eine sehr enge Beziehung zu Maria, der Mutter aller. Als meine Kinder geboren wurden, habe ich sie Ihr geweiht und gesagt: „Bitte steh den Kindern bei, wenn ich nicht imstande bin, ihnen zu helfen!“ Und sie hat auch immer geholfen. Ich erzähle ihr auch alles, ob Freud oder Leid, dann spüre ich, dass sie da ist.