Italien. Unter dem Titel „Religionen und Kulturen zwischen Konflikt und Dialog“ treffen sich diese Woche in Palermo rund 400 christliche, jüdische und islamische Religionsführer. Bei der alljährlich von der katholischen Basisgemeinschaft Sant’Egidio veranstaltete Nachfolgekonfe-renz zum Assisi-Friedenstreffen werden insbesondere die Bereiche Globalisierung, Friedenssicherung, Einwanderung und Todesstrafe behandelt.
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Wer hätte das 1927 gedacht?
Schweiz. Der „ökumenische Fortschritt“ sei 1927 bei der Gründung der „Kommission für Glaube und Kirchenverfassung“ nicht vorstellbar gewesen, sagte der protestantische Schweizer Ökumene-Experte Lukas Vischer bei den 75-Jahr-Feiern der Kommission in Lausanne. Die katholische Kirche, die vor 75 Jahren noch eine „abwehrende Festung“ gewesen sei, habe sich der ökumenischen Bewegung geöffnet. 1927 sei die Ökumene noch Sache weniger Pioniere gewesen, heute sei sie „Allgemeingut der Christenheit“. Doch sei das 1927 angepeilte Ziel der Einheit trotz aller Fortschritte nicht erreicht. Die Kirchen seien noch immer damit beschäftigt, ihre „Verschiedenheit“ zu zelebrieren, bedauerte der Theologe, der lange Direktor der Kommission war.
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Machakos als Hoffnungsfunke
Sudan. Die katholischen Bischöfe haben das von der Regierung in Khartum und der Sudane-sischen Volksbefreiungsbewegung (SPLA) am 20. Juli unterzeichnete „Machakos“-Protokoll begrüßt. Es könne der Ausgangspunkt sein, der beide Konfliktparteien zum Frieden führe. Als vorrangige Verhandlungsziele bewerteten die Bischöfe die allgemeine Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Christen in muslimisch dominierten Gebieten.