„Wir freuen uns, dass wir gerade in unserer Diözese eine so große Zahl von engagierten, fachlich und pädagogisch bestens ausgebildeten und experimentierfreudigen Religionslehrkräften haben“, sagte Bischof Maximilian Aichern beim Festakt „25 Jahre Religionspädagogisches Institut“. Das Bild zeigt einen Chor von Lehrkräften bei der Tagung.
Bildung als Prozess
Seit 25 Jahren besteht das Religionspädagogische Institut (RPI) der Diözese Linz. Prof. Dr. Gotthart Fuchs war Festreferent des Festaktes.
Das RPI hatte am 15. November zu dieser Feier in die Leondinger Kürnberghalle eingeladen. Mehrere hundert Religionslehrerinnen und -lehrer waren zur Veranstaltung gekommen.
„Die Welt als Ganzes“, so Fuchs, „ist – trotz aller Schrecken – Ausdruck eines liebenden Gottes. In keiner anderen Religion stehen die Opfer mitmenschlicher Gewalt mehr im Mittelpunkt als im Christentum. Die Bildung ist ein Prozess, der deutlich macht, dass wir Abbild Gottes sind. Und dazu trägt der Religionsunterricht bei.“
Bischof Maximilian Aichern würdigte den Gründer und langjährigen Leiter des RPI, Hofrat Prälat Adi Berka. Das Institut sei sein großes Lebenswerk, dem er „mit liebenswerter Menschlichkeit und theologischer Offenheit“ das Profil gegeben habe. Auch dem derzeitigen Team unter der Leitung von Dr. Christoph Freudenthaler dankte der Bischof für das große Engagement.