Der biblische Schöpfungsbericht (vor allem Gen 1, 28–30) stellt den Menschen in ein besonderes Verhältnis zum „Rest“ der Schöpfung. Christen sind daher zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Erde, ihren Ressourcen und Geschöpfen aufgerufen. Dies gilt nicht zuletzt für die Pfarren, die mit gutem Beispiel vorangehen können. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Beteiligung von mehr Pfarren am Projekt der Energiebuchhaltung für kirchliche Gebäude. Zuständig dafür ist der Fachausschuss „Handeln für die Schöpfung“ des Pastoralrates der Diözese (Kontakt und Information über die Vorsitzende Johanna Weismann, Bildungshaus Puchberg in Wels, Tel. 07242/465 58-15). Nicht vergessen sollte man auf die professionelle Energiesparberatung, denn oft ist man sich nicht im Klaren über alle Möglichkeiten, die sich einem bieten. Bis vor kurzem hat die diözesane Arbeitsstelle für Umweltfragen unter der Leitung von Dr. Edeltraud Buchberger den Rundbrief „Mitwelt“ veröffentlicht. Derzeit befindet man sich in der Umstellungsphase auf eine Homepage. Die Arbeitsstelle steht gleichzeitig auch als Anlaufstelle für alle Umweltfragen offen. Hier kann auch auf eine große Umweltbibliothek zurückgegriffen werden (Tel. 0732/76 10-3260). Da einlaufende Informationen aus den Pfarren zur Vernetzung und zu größerem Erfolg führen, sind alle Pfarren eingeladen, die genannten Stellen über ihre Tätigkeit und Aktionen zu informieren.