Bischof Dr. Ludwig Schwarz: Die drei großen Geschenke
Erstmals hat Bischof Dr. Ludwig Schwarz heuer im Linzer Dom die Osterliturgie gefeiert. In seinen Predigten sprach er von den „Großtaten der Erlösung“, die zu Ostern spürbar werden. Am Gründonnerstag hatte Bischof Schwarz von den „drei großen Geschenken, die Jesus den Christen gegeben hat“, gesprochen: das Gebot der Liebe, die Einsetzung der Eucharistie und die Einsetzung des Weihepriestertums. Aus der Eucharistie könne man Kraft für das Zeugnis hier auf Erden schöpfen. „Die Eucharistie hat die Macht, uns in Christus umzugestalten“, betonte Schwarz.
Taizé-Bruder Frère Andreas kommt nach Oberösterreich
Frère Andreas aus Taizé war Partner der KirchenZeitung für die Taizé-Reihe in der Fastenzeit. In der Gemeinschaft von Taizé kümmert er sich um die Österreich-Kontakte.Demnächst besucht Frère Andreas für vier Tage Österreich. Am Montag, 24. April, wird er nach Leonding bei Linz kommen und dort am Abend um 19.30 Uhr am Gebet in der Pfarrkirche St. Michael teilnehmen. Am Mittwoch, 26. April, wird er in der methodistischen Kirche in Salzburg um 20 Uhr beim Gebet mit Liedern aus Taizé dabei sein.
Heimatvertriebene bei Bischof Ludwig Schwarz
Zum ersten Mal empfing Bischof Dr. Ludwig Schwarz am 6. April eine Delegation der Sudetendeutschen Landsmannschaft im Linzer Bischofshof. Bischof Schwarz hatte bekanntlich selbst das Schicksal der Vertreibung aus seiner Heimat miterleben müssen. Beim Besuch kamen nach wie vor bestehende Diskriminierungen durch geltendes Recht zur Sprache – etwa durch die Benes-Dekrete. „Ein großer Teil der Bevölkerung in Tschechien glaubt leider immer noch, dass die Vertreibung rechtens war“, meinte Ing. Peter Ludwig. Am 8. Mai gedenkt die Landsmannschaft des 60. Jahrestages der Straffreistellung für Verbrechen an Sudetendeutschen in Tschechien.
Bild: Die Delegation der sudetendeutschen Heimatvertriebenen bei Bischof Ludwig Schwarz.