Der Sommer hat trotz mancher Wetterkapriolen für viele eines ermöglicht: eine Verschnaufpause im Alltag einzulegen. Wie wohl es tut, einmal innezuhalten, stehen zu bleiben und sich neu zu orientieren, lässt sich besonders beim Bergwandern erleben.
Einen Fuß vor den anderen setzen, Schritt für Schritt nach oben gehen, den Gipfel vor Augen haben, immer wieder eine Rast einlegen und schauen, was hinter einem liegt. Weiter geht’s. Schritt für Schritt. Dann endlich: den Gipfel erreichen und das Auge über den Horizont schweifen lassen, die Weite des Himmels spüren, die Sonne im Nacken. Der mühsame Aufstieg ist schnell vergessen. Am Gipfel verschnaufen, auftanken und gestärkt den Abstieg wagen. Marschieren, Ruhepausen einlegen, Schritt für Schritt weitergehen. Wie im Alltag.