Land Oberösterreich sichert Zukunft der Ordensspitäler
Ausgabe: 2008/52, Orden, Ordensspitäler, Land OÖ, Vertrag
23.12.2008
- Josef Wallner
Bislang zahlt das Land OÖ den sieben oö. Ordensspitälern 96 Prozent ihres jährlichen Abgangs, 4 Prozent – das sind rund 9 Millionen Euro für 2008 – müssen die Ordensgemeinschaften selbst aufbringen. Diese Summe stellt die Orden vor immer größere Schwierigkeiten, da kaum mehr Ordensleute im Spital mitarbeiten und zum Einkommen ihrer Gemeinschaft beitragen können. Das Land Oberösterreich hat sich nun vertraglich verpflichtet, schrittweise bis 2013 99 Prozent des Abgangs zu übernehmen. Das sind nicht die von den Ordensspitälern geforderten 100 Prozent, wie das für die Spitäler in öffentlicher Trägerschaft selbstverständlich ist, aber – „dieses Ergebnis gibt uns Zukunfts- und Rechtssicherheit“, erklärt Peter Ausweger, Sprecher der oö. Ordensspitäler: „Das verbliebene eine Prozent ist machbar und von allen Trägern akzeptiert. Außerdem erlaubt uns dieses eine Prozent auch eine entsprechende Gestaltungsfreiheit.“