Am 15. Mai 2010 wurden im Linzer Landhaus von Bischof Dr. Ludwig Schwarz, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, und LandeshauptmannStellvertreter Josef Ackerl der 17. Solidaritätspreis der KirchenZeitung verliehen.
Die Preisträger/innen. Valerie Buchinger aus Berg bei Rohrbach, das Bündnis „Lichter gegen Rechts“, die „Donnerstagssänger aus Gmunden“, Dipl.-Ing. Ernst Huber aus Bachmanning, Josef Kastner aus Linz, die Katholische Jugend Arbing, das Projekt „Mein Spot“ der kj OÖ, Forum Arbeit/KAJ, die Mitarbeiter/innen der Pecho-Druck GmbH Linz und „Radio FRO, 105.0 MHz“ wurden heuer mit dem Solidaritätspreis geehrt. Sie wurden aus 155 Einreichungen von der Jury für die Auszeichnung nominiert.
Solidarität als Fundament. Solidarität ist eine Aufagbe der Gemeinschaft und der Einzelnen. Sie ist ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft. Dieses Fundament ist vielgestaltig. Es kann – wie bei Valerie Buchinger – im sozialen Engagement für Menschen im örtlichen und pfarrlichen Umfeld bestehen. Oder – wie beim Bündnis Lichter gegen Rechts – im Einsatz für eine demokratische Gesellschaft, die dem aufflackernden Rechtsradikalismus entgegentritt. Es kann im Besuch von Menschen in Altenheimen bestehen, um mit ihnen Lieder aus ihren Jugendzeiten zu singen – wie es die Donnerstagssänger aus Gmunden machen. – Es kann umweltpolitischer Einsatz gegen die Atomkraft und für die sanften Energien und Engagement für das Nicht-Vergessen der Greuel der NS-Zeit sein, das in ein Friedensengagement mündet wie bei DI Ernst Huber. Eine weitere Gestalt des Solidaritäts-Fundaments ist das wöchentliche Tandemfahren von Josef Kastner, der so seinem blinden Freund Leopold Plakholb seit zehn Jahren zu vielen Gemeinschaftserlebnissen verhilft. Die Katholische Jugend Arbing engagiert sich für Flüchtlinge. Beim Projekt „Mein Spot“ können langzeitarbeitslose Jugendliche auftanken. Die Mitarbeiter/innen der Pecho-Druck GmbH haben in wirtschaftlich angespannter Situation Solidarität mit Menschen mit Einstellungsschein geübt. Radio FRO schließlich beteiligt viele Gruppen am Gestalten von Programmen, auch Migrant/innen und Menschen mit Beeinträchtigungen; ein demokratisierendes Medienprojekt! Viele Persönlichkeiten aus Kirche, Wirtschaft, Politik und Arbeiterkammer waren Ehrengäste. Sie gaben den Ausgezeichneten die Ehre, wie Chefredakteur Fellinger in seiner Begrüßung sagte.