Einheit zwischen Christen muss gelebt werden, ist das Credo der ökumenischenGemeinschaft Maranatha. Zu diesem Zweck treffen sich Mitglieder und Freunde zum wöchentlichen Gebet in Linz.
Im Jahr 1999 ursprünglich als Gebetskreis gegründet, ist Maranatha heute eine verbindliche Gemeinschaft von Christen. Neun Katholiken und eine Evangelische zählen zu den Mitgliedern. Jeder ist in seiner Heimatpfarre engagiert, die ökumenische Gemeinschaft bildet quasi die Klammer. „Gerade in der heutigen Zeit, wo Christen weniger werden, müssen wir zusammenhalten“, sagt Dr. Herbert Veit, der Maranatha gemeinsam mit seiner Frau Brigitta und dem heutigen Priester Andreas Golatz ins Leben gerufen hat. An den Gebetsabenden nehmen neben den zehn Mitgliedern auch deren sieben Kinder sowie Freunde von Maranatha teil. Mehrere Wochen lang bleibt die Gemeinschaft, die grundsätzlich allen Christen offensteht, in einer Linzer Pfarre stationiert, bevor sie sich einen neuen Treffpunkt sucht.
„Nur einen liebenden Gott“. „Wir sind wie eine Familie“, sagt Anneliese Alesi, einziges evangelisches Mitglied und fügt hinzu: „Es gibt nur einen Gott, der liebt und der ist nicht katholisch oder evangelisch.“ Bei Maranatha hofft man, dass Beschränkungen in der Ökumene, allen voran das Verbot des gemeinsamen Abendmahls, einmal fallen. Herbert Veit: „Wir halten uns an die Verbote und erdulden sie in Schmerzen. Allein unsere Existenz ist eine Mahnung.“
Maranatha-Treffen
Die ökumenische Gebetsrunde Maranatha trifft sich momentan und noch bis 28. Oktober 2010 in der Rudigierhalle im Neuen Dom, jeden Dienstag von 19.30 bis ca. 21.30 Uhr (im Oktober von 20.15 bis ca. 21.30 Uhr) Treffpunkt vor dem Hafnerstraßen-Portal (um Pünktlichkeit wird gebeten), Info: www.maranatha.at