Moderne, qualitätsvolle Kunst – hauptsächlich im kirchlichen Umfeld – kennenzulernen und sich mit ihr auseinanderzusetzen, war das Ziel der Sommer-Bildungstage für Religions-Pflichtschullehrer/innen im Bildungs-haus Schloss Puchberg.
„Im Religionsunterricht hat man viel mit Bildern zu tun, angefangen von der biblischen Sprache, die in weiten Teilen eine bildhafte Sprache ist, bis hin zu Kunstwerken aus allen Epochen“, betont Elisabeth Reese, die an der Pädagogischen Hochschule der Diözese im Bereich der Fortbildung tätig ist: „Religionslehrer/innen können aber nicht nur von klassischer Kunst leben, man muss auch zu moderner Kunst einen Zugang finden.“ Dazu versuchten die Sommer-Bildungstage einen Beitrag zu leisten, zu denen 85 Religionslehrer/innen gekommen waren.
Begegnungen. Kurt Zisler, ehemaliger Direktor der Religionspädagogischen Akademnie Graz, referierte zum Thema „Kunst öffnet Augen“ und der Künstler Herbert Fried sprach über „Menschliches Leid in der bildenden Kunst“. An einem Exkursionstag standen Begegnungen mit Künstlern, Besuche in Ateliers und die Erschließung von Kunstwerken und Kunstprojekten vor Ort am Programm. Der Bogen reichte von einer Führung durch das Pfarrzentrum Marcel Callo bis zum Besuch der Linzer Synagoge. Es bestand auch die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Künstler Georg Stifter in Ottensheim.