In Oberösterreich feierten die Legionäre Mariens das Geburtsfest ihrer Gemeinschaft zusammen mit Bischof Ludwig Schwarz mit einer Wallfahrtsmesse auf dem Pöstlingberg am 7. September 2011 – genau am 90. Gründungstag. „Ihr seid Sterne, die durch ihre Liebe, ihr Gebet und ihr Apostolat Licht in unsere dunkle Welt bringen“, rief der Bischof in seiner Predigt den in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika versammelten Legionären zu. In Oberösterreich wurde die Legion Mariens im Jahr 1949 eingeführt. Heute gibt es 68 Erwachsenen- und zwei Jugendgruppen. Unterstützt werden sie durch fast 3000 betende Mitglieder. Die Legionäre nehmen sich vieler kranker und alter Menschen an, leiten Glaubensgesprächs- und Gebetsrunden und widmen sich häufig den am Rande der Gesellschaft stehenden Personen. Sie stehen den Pfarren für alle Aufgaben zur Verfügung, die auf Anregegung der Seelsorger durchgeführt werden sollen. Am 7. September 1921 fand in Dublin in Irland das erste Treffen der Legion Mariens statt. Niemand von den 17 jungen Leuten, die sich unter der Führung des Laien Frank Duff versammelten, ahnte, dass sich daraus eine weltweite Laienbewegung entwickeln sollte, die heute acht Millionen aktive und zehn Millionen betende Mitglieder zählt. Die Legion vermittelt keine marianische Sonderfrömmigkeit, sondern die Lehre der katholischen Kirche.