Seit 2005 lebt die kosovarische Familie Avdyli bestens integriert in Österreich. Sie muss aber am 11. Februar Österreich verlassen. Dagegen protestierten am Montag Abend in Attnang, wo die Familie lebt, 200 Menschen.
Zur Demonstration aufgerufen hatten das Mauthausenkomitee Vöcklabruck, das Armutsnetzwerk Vöcklabruck-Gmunden und Eltern der Volksschule 2 sowie der Neuen Mittelschule Attnang, wo die beiden Avdyli-Kinder zur Schule gehen. Bert Hurch-Idl, Betriebsseelsorger und Sprecher des Armutsnetzwerkes, weist darauf hin, dass die Familienmitglieder gut Deutsch sprechen, der Vater eine Arbeitsstelle hat und die Kinder gut in der Schule sind. Auch der Pfarrer von Att-nang, Alois Freudenthaler, und Dechant P. Josef Kampleitner aus Maria Puchheim setzen sich für den Verbleib der Familie ein.
Solidarische Mitschüler/innen. Bei der Demonstration in Attnang ergriffen auch Vertreter der GRÜNEN, der SPÖ und der ÖVP Partei für die Avdylis. Ergreifend waren die solidarischen Worte von zwei Mitschüler/innen der Avdyli-Kinder Qundresa und Avdyl (im Bild rechts mit ihrem Vater Murfel).