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Ohne Vertrauen kannst du hier nicht leben

Was Sr. Hildegard Enzenhofer aus Vorderweißenbach innerhalb von zehn Jahren in dem kleinen palästinensischen Dorf Emmaus aufgebaut hat, ist beeindruckend. Aber noch faszinierender ist ihre Überzeugung: Man kann auch in den ausweglosesten Situationen etwas bewegen.
Ausgabe: 34/2012, sr. hildegard enzenhofer, emmaus, palästina, israel, schule, altenheim, frauen, menschen
21.08.2012
- Josef Wallner
Tagelange Ausgangssperren, Selbstmordanschläge, brennende Autoreifen – im Jahr 2002, mitten in der zweiten Initifada, dem Palästinenseraufstand gegen die israelische Besatzung – kam Sr. Hildegard Enzenhofer in das Dorf Qubeibeh, wie Emmaus in Palästina heißt. Sie übernahm dort ein einfachst eingerichtetes Altenheim ihrer Ordensgemeinschaft: nur eine einzige Toilette für die ganze Station, kein Telefon.  „Anfangs hatte ich Angst, aber man wächst mit der Aufgabe“, sagt Sr. Hildegard.
Israel reagierte auf die Intifada mit dem Bau der Mauer. Bald geriet auch Emmaus - obwohl nur elf Kilometer von Jerusalem entfernt -  ins Abseits. Jersualem, wo die Arbeitsplätze, Universitäten und Krankenhäuser sind, wurde immer schwieriger zu erreichen: zuerst auf Umwegen, dann auf Schleichwegen und heute gar nicht mehr. Nur wenige haben einen Passierschein. Die Folgen liegen auf der Hand: Arbeitslosigkeit, die jede Hoffnung erstickt.

Vertrauen gewinnen. Von Beginn an hat Sr. Hildegard den Kontakt mit der Bevölkerung des Dorfes gesucht. So mussten zwar die Männer des konservativ-muslimischen Dorfes Emmaus über ihren Schatten springen, um zu akzeptieren, dass ihre Frauen außer Haus einer Arbeit nachgehen. Sr. Hildegard konnte einigen eine Anstellung im Altenheim geben, das mit Hilfe der oberösterreichischen Landesregierung zu einem Vorzeigeprojekt geworden ist. „Wir könnten in der Woche 100 alte und behinderte Menschen aufnehmen.“

Nicht selbstverständlich: Berufstätige Frauen.
Anfangs brachten die Männer von Qubeibeh ihre Frauen zur Arbeit und holten sie wieder ab, erzählt Sr. Hildegard. Inzwischen machen die Frauen auch schon Nachtdienst – eine Revolution. „Emmaus“ ist der größte Arbeitgeber des Dorfes und beschäftigt zwanzig Leute im Altenheim und in der Landwirtschaft. „Es ist ein schönes Miteinander geworden“. Vermutlich trauen sich auch deswegen die Menschen mit Wünschen zu den Schwestern zu kommen, die unerfüllbar erscheinen. Wie die Bitte um eine Krankenpflegeschule. Das Anliegen war verständlich, die Realisierung aber menschlich gesehen unmöglich, aus finanziellen und politischen Gründen. Sr. Hildegard zögerte: „Bei so großen Projekten braucht es Sicherheit: Das muss der liebe Gott machen“. Ganz offensichtlich griff er ein.

Neue Wege.
Eines Tages haben sich Türen aufgetan, an jenem Tag als Sr. Hildegard in Jerusalem zufällig auf einen Repräsentanten der Bank für Wiederaufbau traf. Er hatte noch Geld für ein Projekt übrig. Im Sommer 2012 hat bereits der zweite vierjährige Ausbildungskurs abgeschlossen. Unterrichtet werden Männer und Frauen gemeinsam – bei der Eröffnung der Hochschule 2007 eine Zumutung für die Umgebung, die inzwischen aber völlig akzeptiert ist. Wohl wegen des sensationenllen Erfolgs der Ausbildung: Alle Absolvent/innen haben eine Anstellung. Da das Diplom nicht nur in den arabischen Staaten sondern ebenso in Israel anerkannt wird, könnten sich in Zukunft auch dort einmal Arbeitsmöglichkeiten auftun. Wieder könnte unmöglich Scheinendes möglich werden. Sr. Hildegard denkt nun an eine dringend notwendige Erweiterung des Schulgebäudes. Wenn sie die zehn Jahre in Emmaus Revue passieren lässt, hat sie an sich selbst eine Veränderung wahrgenommen: „Ich lebe jetzt, mehr als in Europa aus starkem Vertrauen. Ohne Vertrauen kannst du hier nicht leben“. NACHGEFRAGT Inmitten politischer Konflikte
Das Dorf Emmaus ist mit einer Reihe von Dörfern durch die israelische „Mauer“ für 54.000 Palästinenser zu einer Enklave geworden. Enorme Arbeitslosigkeit ist die Folge. Sr. Hildegard Enzenhofer hat für sich aber eine Formel gefunden, sich nicht niederdrücken zu lassen: „Jede Abnormalität – und die Mauer ist abnorm – muss zur Normalität werden, sonst können wir hier nicht leben.“ Die Situation ist nie so hoffnungslos, dass man nicht doch noch Auswege finden könnte, wie die Hochschule für Krankenpflege zeigt

Beharrlich sein. Als Ausländerin bemüht sich Sr. Hildegard eine Brückenfunktion einzunehmen. Sie pflegt Freundschaften mit Palästinensern und Israelis: „Ich merke, dass das unsere Rolle ist.“ Gleichzeitig scheut sie sich nicht, israelische Soldaten anzusprechen, wenn sie Unrecht sieht: „Da schaue ich nicht weg. Ich würde aber nie an einer Demonstration teilnehmen.“ Das heißt aber nicht, dass sie nicht kämpft: Da die Mauer Besuche von Pilgergruppen in Emmaus unmöglich gemacht hätte, hat sie Gott und die Welt (u.a. Landeshauptmann Josef Pühringer) in Bewegung gesetzt und tatsächlich eine Einfahrtsgenehmigung für Autobusse bekommen. Die Besucher/innen sind für die Bewohner/innen von Emmaus ein Hoffnungszeichen: „Wir sind nicht ganz vergessen.“
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