Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Nach jahrelangen intensiven Überlegungen und Planungen ging es dann Schlag auf Schlag: Ende September 2020 wurde das alte Pfarrheim abgerissen und anschließend trotz Corona und Lieferengpässen beim Material innerhalb eines Jahres wieder neu aufgebaut. Die Segnung des Gebäudes im Rahmen des Erntedank- und Pfarrfestes durch Bischof Manfred Scheuer war der Höhepunkt eines intensiven Jahres. Neunzig Helfer/innen aus der 2300 Katholiken zählenden Pfarre haben 4800 ehrenamtliche Stunden zum Bau beigetragen. „Jetzt geht es darum, dass wir den Schwung und die Begeisterung der Bauzeit mitnehmen und dass diese Dynamik das Pfarrheim in ein Haus der Begegnung verwandelt“, sagt Pfarrer Markus Menner. Ein Zeichen, dass es ein offenes Haus ist, ist die Tatsache, dass das Projekt auch aus Mitteln des Leader-Programms der Europäischen Union gefördert wird.
„Es ist zu spüren, dass alle eine große Freude mit dem neuen Haus der Begegnung haben“, erläutert Pfarrer Menner. Herzstück des neuen Pfarrheims ist der Pfarrsaal für sechzig Personen mit einem Foyer und einer Küche. Dass das Haus barrierefrei ist, ist selbstverständlich. Aufgrund der Hanglage kann auch das Kellergeschoß gut genutzt werden. Dort sind die Räume für eine Spiegelgruppe, die Ministrant/innen und die Jungschar untergebracht. Die feierliche Eröffnung ist das eine, das neue Pfarrheim muss nun aber nach und nach von den einzelnen Gruppen in Besitz genommen werden. Der Kirchenchor machte mit der Probe am Montag den Anfang und am Mittwoch war die erste Jungscharstunde.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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