Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Etwa 65 Teilnehmer/innen aus dem Dekanat Weyer fanden sich im Pfarrsaal von Ternberg zur Auftaktverstaltung für den Weg als Pionierpfarre ein. Zum Dekanat gehören die Pfarren Gaflenz, Großraming, Kleinreifling, Laussa, Losenstein, Maria Neustift, Reichraming, Ternberg und Weyer. Ziel des Treffens war es, die einzelnen Schritte und Begleiter/innen auf dem zweijährigen Weg zu einer Pfarre neu kennenzulernen. Martin Schachinger, Leiter der Stabsstelle Pfarrstruktur, überreichte ein „Startpaket“ mit hilfreichen Unterlagen. Ursula Einheller, Religionslehrerin an der Mittelschule Ternberg, gestaltete den Abend mit eigens für den Anlass komponierten Liedern. Dass dieser Weg von Motivation, Zuversicht und gutem Willen geprägt ist, wurde beim spirituellen Auftakt der Veranstaltung mit Brigitte Kieweg deutlich.
Als Vertreterin der Diözesanleitung nahm Pastoralamtsdirektorin Gabriele Eder-Cakl am Auftakt in Ternberg teil. Sie ermutigte dazu, an allen Orten des Dekanates Ternberg – „am Bahnhof in Ternberg, in den Kirchen, aber auch in der Jausenstation am Heiligenstein, im Jugendhaus Losenstein und beim Lebensmittelgeschäft in Weyer“ – Gottes Gegenwart zu entdecken und offen und vorurteilsfrei auf die Menschen zuzugehen. „Kirche ist immer Zeichen und Werkzeug der Liebe Christi. Es geht darum, diese Liebe Christi in Weyer zu enthüllen und den Menschen den nächsten Schritt im Leben zu ermöglichen“, betonte die Pastoralamtsdirektorin. „Die wichtigste Zutat für den Aufbruch ist ein fröhliches Herz!“
An der Auftaktveranstaltung im Kubinsaal in Schärding nahmen Dechant Eduard Bachleitner, Dekanatsassistent Martin Brait und etwa 80 Vertreter/innen des erweiterten Dekanatsrates teil. Zum Dekanat gehören die Pfarren Brunnenthal, Esternberg, Freinberg bei Schärding, Münzkirchen, Schardenberg, Schärding, St. Florian am Inn, St. Marienkirchen bei Schärding, St. Roman, Suben, Vichtenstein und Wernstein.
An dem Eröffnungstreffen nahm auch Bischof Manfred Scheuer teil. Er verwies auf den tiefgreifenden Wandel in Gesellschaft und Kirche, der viele Menschen mit Sorge erfülle, oft auch überfordere. Im Jammern und Klagen werde freilich übersehen, dass vieles wachse und gedeihe und dass es – gerade auch im kirchlichen Bereich – Zeichen der Hoffnung gebe, erklärte Scheuer: „Viele Menschen sorgen wie selbstverständlich engagiert und beherzt für ein vitales christliches Leben. Sie wollen, dass die Menschen mit der Frohen Botschaft Jesu Christi in Berührung kommen. Dadurch tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die Kirche Zukunft hat.“
Als letzte der fünf Pionierpfarren wird das Dekanat Eferding in die Zukunft starten. «

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