Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Weibern. Die Teilnehmer/innen konnten dabei erleben, wie wichtig Demokratie für ein gelingendes Zusammenleben ist. Zu sehen, dass man mit anderen Menschen Gemeinsamkeiten hat, die man nicht vermutet hätte, verbindet und hilft, unterschiedliche Anschauungen zu akzeptieren und wertzuschätzen, war eine der Erfahrungen, die die Demokratie-Wandernden bei Gesprächen, Quiz und Zeiten des Nachdenkens machen konnten. Eine Station des Projekts „Gemma Demokratie“ in Weibern beschäftigte sich auch mit einer Zeit ohne Demokratie – den Jahren des Nationalsozialismus. Die Wanderung führte auch zum ehemaligen Mühlbach der Mühle in Parz, wo Antonia Hamedinger wohnte und verhaftet wurde. Obwohl bereits 1933 getauft, wurde sie als Jüdin 1942 im KZ-Auschwitz ermordet. Das KBW-Team hat die Enkelin von Antonia Hamedinger, Evelyn Truttenberger, ausfindig gemacht und in die Vorbereitung der Gedenkstation einbezogen. Truttenberger hat dort die Lebens- und Leidensgeschichte ihrer Familie erzählt.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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